Kurzbeschreibung Tagestour / Normaltour über
Stecknersteig
Schnupper- und Eingehtour für die
Suche nach einem schnelleren und Gletscherfreien Zugang zum Langenferner als
Zugang zum Monte Cevedale. Anfahrt über St. Gertraud (Sulden) auf der
Staatsstrasse 38, bis zum Parkplatz des Schaubachbahn am Talschluss. Startpunkt
an der Bergstation wenige Meter oberhalb der Schaubachhütte auf 2.610 Hm. Die
Höhenleistung zum Gipfel beträgt nur 630 Hm. Ab Bergstation, oberhalb an der
Schaubachhütte, dem breitem Fahrweg bis zum Wegweiser zum Gipfel der
Eisseespitze (Stecknersteig, grüne Markierung) bzw. dem Eisseepass folgen.
Weiter kurz über Blockwerk und zunächst linksseitig den Hang über Schutt und
Blockwerk aufsteigen. Weiter dem Weg über großteils ausgetretenen Pfad bis zum
ersten Vorgipfel folgen. Es folgt ein kurzer gerader Streckenabschnitt, der sich
gut für eine kurze Rast mit grandioser Aussicht auf das Dreiergestirn eignet.
Von hier führt der Pfad über mehrere kleine Zwischengipfel bis zum Nordostgrat
kurz unterhalb des Gipfels. Dabei ist eine kurze Kletterstelle und 1 ausgesetzte
Stelle mit fragwürdiger Seilsicherung zu „überwinden“. Schließlich in leichter
Kletterei auf den Felsblöcken am Grat bis zum Vermessungspunkt am Gipfel.
Aufstieg ca. 1 ½ - 2 Std, Abstieg ca. 1 – 1,5 Std. Abstieg über den
Aufstiegsweg.
Herrliche Aussicht vom großen Gipfelplateau zum
Dreiergestirn (Ortler, Mt. Zebru, Königspitze), hintere Schöntaufspitze,
Vertainspitze , Monte Cevedale, nach Sulden und auf den Eisseepass
Bergwertung |
Höhenmeter |
Ausgangspunkt |
Einkehrmöglichkeit |
Kondition leicht |
630 Hm |
Sulden Parkplatz |
Schaubachhütte
2.581 m |
Schwierigkeit leicht (1 kurze senkrechte
Kletterstelle, 1 kurze ausgesetzte Stelle leichte Kletterei über
Blockwerk am Nordostgrat zum Gipfel) Schwindelfreiheit, etwas Übung und
schneefreie Verhältnisse auf dem Pfad vorausgesetzt |
Gehzeit Aufstieg 1,5 - 2 h |
Seilbahnbenützung bis
zur
Schaubachhütte |
Seilbahn-Bergstation |
Wege/ Anlagen gut, teilweise ausgesetzt |
Gehzeit gesamt 3-4,5 h |
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Ausführliche Beschreibung dieser Tour

Ankunft auf dem Parkplatz in Sulden
/ Im Hintergrund die Seilbahn in Richtung Schaubachhütte, welche uns heute auf eine
komfortable Höhe von 2.610m chauffieren wird.

Hier gut zu sehen die
Mittelstation, wo ein Umstieg auf die weiter hochfahrende Gondel erfolgt

Gut gelaunt und bei schönen Wetter,
Ankunft an der Bergstation wo die eigentliche, mittlerweile kurze Tour beginnt

Der Blick hinein in den Suldner
Ferner, Eisseepass und zur Suldenspitze

Kurz nach einer kleinen Anstieg
nach der Bergstation erfolgt mittels Wegweiser der Zustieg in den Stecknersteig

Anfangs über Schutthänge leicht
ansteigend erfolgt dann später im Gipfelbereich der Weg über leicht ausgesetzte
Stellen

Nicht gerade vertrauensvolle
Sicherungen am ausgesetzten Stellen (Bild von der Tour Monte Cevedale - gleicher
An- und Abstieg)

Einer der leichten Kletterstellen -
jedoch bei schneefreiem Zustieg kein Problem (Bild von der Tour Monte Cevedale -
gleicher An- und Abstieg)

Langsam wird es steiler

Nicht immer einfach zu finden sind
die teilweise verblassten Markierungen zum Gipfel

Je näher der Gipfel kommt umso mehr
erfordert der Weg nun mittlerweile Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

Jedoch sind dank der guten
Wetterverhältnisse keine unüberwindbaren Hindernisse vorhanden

Die Mühen werden mit einen tollen
Blick hinunter zur Schaubachhütte links, daneben gleich die Seilbahnstation und
nach Sulden belohnt

Gut zu erkennen die damaligen
Bauaktivitäten (Bildmitte) für den Winterbetrieb mit Skistation. Weiter rechts,
die Hintere Schöntaufspitze

Der Gipfel, leider ohne Kreuz - der Blick tief
nach Sulden hinein

Atemberaubend aber dafür der Blick
zur Zufallspitze und zum Monte Cevedale

Noch entfernt die Casati Hütte -
Ausgangspunkt für Touren wie zum Monte Cevedale und zur Königspitze

Blick in den Suldner Ferner mit seinen zahlreichen
Spalten und zur Suldenspitze

Winzig klein die Seilschaften auf dem Suldner
Ferner- gesehen vom Gipfelplateau in Richtung Tal

Auf dem Gipfelplateau der
Eisseespitze sind überall Überreste von Stellungen aus dem I. Weltkrieg zu
sehen. Das vermittelt nur einem kleinen Eindruck von den Gefahren und den
schrecklichen Erlebnissen aus jener Zeit. Folgende Bilder bedürfen keinen
weiteren Kommentar dafür...







Zurück an der Bergstation gönnten
wir uns ein erfrischendes Radler mit einem tollen Blick auf

Schaubachhütte auf
2.581m
Weiter zur Überschreitung der Eisseespitze mit Ziel Butzenspitze 3.300m aus 2013
oder |